» In den Rebgassen herrscht reges Treiben: Rebhühner, Hasen und Fasane
- selbst Rehe fühlen sich hier wie zu Hause. Nebst der Ÿppigen Flora zeugt dies vom stabilen Gleichgewicht des Ökosystems. «


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Biologische Bewirtschaftung als Grundprinzip.

Schon in den 70er Jahren haben wir auf reine Kompost- & Gründüngung umgestellt und uns für den Einsatz nützlingsschonender Pflanzenschutzmethoden entschieden. Mit dem Jahr 2006 wurde die gesamte Weingartenbewirtschaftung auf kontrolliert organisch-biologische Methoden umgestellt. Ab dem Jahrgang 2009 werden die Trauben erstmals aus zertifizierter biologischer Produktion verarbeitet werden.

Der Dank für diese wesentlich aufwendigere Bewirtschaftung ist ein funktionierendes Agro-Ökosystem, das uns mit großartigen Ernten und einer faszinierenden Artenvielfalt belohnt.

In Analogie zu den natürlichen Ruhephasen wird von Ende Oktober bis Anfang Mai auf jede mechanische Bodenbearbeitung im Weingarten verzichtet. Damit wird einer möglichen Bodenerosion vorgebeugt und die Humusbildung gefördert.

Weniger ist mehr.
Ertragsreduzierende Massnahmen.

Besonderen Wert legen wir auf die hohe Stockdichte im Weingarten. Dies fördert die natürliche Konkurrenz zwischen den Rebstöcken und hält die Ertragsbelastung je Weinstock gering. Die Reben werden dabei auf niedrigen Drahtrahmen gezogen, damit die Trauben die abstrahlende Bodenwärme voll aufnehmen können. Gleichzeitig entwickeln die Stöcke schlanke, hohe Laubwände mit vielen Blättern. Die so vergrößerte Assimilationsfläche garantiert eine optimale Versorgung der Trauben. Wiederholtes Ausdünnen und sorgfältige Laubarbeit gewährleisten auch für den letzten Abschnitt der physiologischen Reife beste Bedingungen.

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